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Passives Einkommen aufbauen – Top 7 Tipps, um passiv Geld zu verdienen

21. April 2021

Sie möchten Ihre Einnahmen erhöhen, aber ein Zweitjob ist zeitlich nicht möglich? Hier kann ein passives Einkommen helfen, neue Einnahmen zu generieren. Leider stimmt die Mär vom Geld, das sich von selbst verdient, nicht ganz. Der Aufbau eines langfristigen passiven Einkommens will gut geplant und organisiert sein. Hier erfahren Sie, welche Optionen Sie haben, wie viel Startkapital Sie brauchen und ob passives Einkommen für Sie eine geeignete Einkommensquelle sein kann.

Passives Einkommen: Definition und Merkmale

Das passive Einkommen oder Cashflow ist per Definition ein Einkommen bzw. Nebeneinkommen, für das wenig oder kein Aufwand erforderlich ist. Der Verdienst steht nicht direkt einem konkreten Arbeitsaufwand gegenüber. Mitunter wird hier fälschlich angenommen, dass man ein passives Einkommen im Schlaf verdient. Ganz so einfach ist es in aller Regel nicht. Zunächst muss dafür einiges an Zeit und Arbeitsaufwand investiert werden:

Arbeits- und Zeitaufwand im Verhältnis zum Einkommen

Der Einsatz lohnt sich jedoch: Langfristig schafft man ein Nebeneinkommen, das sich progressiv ausbauen und steigern lässt. Passives Einkommen generiert dann fortlaufende Einnahmen, ohne dass Sie noch viel Arbeit investieren müssen.

Passives Einkommen zeichnet sich allgemein durch folgende Merkmale aus:

  • Verdienst unabhängig vom Arbeitseinsatz
  • nach Anfangsaufwand kein dauernd fortlaufender Zeitaufwand
  • Skalierbarkeit – stetige Umsatzsteigerung ohne kontinuierliche Investitionen
  • langfristig angelegt, erzeugt automatisierte Geldströme
  • unsichere Höhe:
    • kann Schwankungen unterliegen
    • ist nicht dauerhaft gleich
    • kann auch komplett zum Erliegen kommen

Zusammenfassend: Passives Einkommen kann ohne den (zeitgleichen) Einsatz von Arbeitsleistung verdient werden, ist jedoch weniger berechenbar.

Hier gehts zum weiterführenden Artikel «Geld anlegen: 5 Grundsätze»

Unterschied und Abgrenzung zum aktiven Einkommen

Das Gegenteil des passiven Einkommens ist aktives Einkommen: Bei dieser klassischen Einkommensform wird regelmäßig eine gewisse Zeit und Arbeitskraft investiert, für die man entlohnt wird. Aktives Einkommen wird in den meisten Fällen durch den Hauptjob erzielt. Passives Einkommen sollte man zunächst immer als Nebeneinkommen betrachten. Bei Erfolg kann es aber auch zum Haupteinkommen werden.

Während aktives Einkommen meist gleichbleibend und berechenbar ist, kann passives Einkommen zwar ebenfalls fortlaufend sein, aber es kann auch Schwankungen unterliegen. Es fliesst meist unregelmässig und in unterschiedlicher Höhe und kann sogar komplett wegfallen. Passives Einkommen ist allerdings auch nicht limitiert: Für Ihr aktives Einkommen werden Sie nach Ihrer erbrachten Arbeitsleistung bzw. Arbeitsstunden entlohnt, es ist also limitiert. Aus passivem Einkommen erhalten Sie dagegen (in der Regel) Einkünfte unabhängig von Ihrer Arbeitsleistung, sie können daher auch viel höher sein als der eingesetzte Arbeitsaufwand (denken Sie an den Verkauf eines Bestsellers, der immer wieder neu aufgelegt wird).

Unterschiede zwischen passivem und aktivem Einkommen

Tipps zum Aufbau eines nachhaltigen passiven Einkommens

Damit Ihr passives Einkommen nachhaltig gewinnbringend ist, sollten Sie zunächst alle offenen Fragen klären und einen Plan erstellen. Gehen Sie dabei strategisch vor und bedenken Sie folgende Aspekte:

  • Motivation: Soll das passive Einkommen ein Nebenerwerb oder ein Haupterwerb werden?
  • Zeitaufwand: Wieviel Zeit können Sie für das passive Einkommen aufbringen?
  • Interessen: Welche Interessen haben Sie?
  • Fachwissen: Welche Fähigkeiten bzw. Know-how benötigen Sie, um Ihr passives Einkommen zu generieren?
  • Startkapital: Benötigen Sie ein Startkapital für Anfangsinvestitionen und falls ja, in welcher Höhe?

Nun können Sie sich für eine Einkommensquelle entscheiden. Ein gut platziertes Nischenprodukt kann viel Gewinn bringen. Wichtig ist, dass Sie etwas wählen, womit Sie sich identifizieren können, was Ihnen Spass macht und/oder worin Sie besondere Fertigkeiten oder Kenntnisse haben. Kündigen Sie besser nicht sofort Ihren eigentlichen Arbeitsplatz, denn das aktive Einkommen sichert zunächst noch Ihre Existenz. Vorhandene Schulden sollten getilgt werden, bevor Sie sich von den ersten Einnahmen aus passivem Einkommen Wünsche erfüllen. Selbstdisziplin und die Investition von Zeit sind für den Aufbau eines passiven Einkommens wichtig, damit die Einnahmen stetig steigen.

Bei passivem Einkommen gilt nicht zwangsläufig die Devise: Wer mehr verdienen will, muss mehr arbeiten. Ist Ihre Einnahmequelle für ein passives Einkommen nachhaltig und erfolgreich, dann werden im Verlauf der Zeit Ihre Einnahmen steigen und der Arbeitsaufwand und die zu investierende Zeit werden stark abnehmen. Eventuell fällt dann wirklich kein Aufwand mehr an und Sie verdienen Ihr Geld wortwörtlich im Schlaf.

7 Möglichkeiten und Ideen, um passives Einkommen zu generieren

Es gibt zahllose Möglichkeiten und Ideen, um passives Einkommen zu generieren. Klassische Einkommensquellen, für die man nicht aktiv arbeiten muss, sind Aktien und Wertpapiere, vermietete Immobilien oder Sachwerte wie Baumaschinen oder Autos. Durch die Digitalisierung wurden in den letzten Jahren viele neue Quellen für passives Einkommen eröffnet. Aber passives Einkommen muss nicht zwangsläufig nur digital verdient werden.

Wichtig ist auf jeden Fall die Mahnung, dass ohne vorherigen Arbeitsaufwand kein passives Einkommen generiert bzw. aufgebaut werden kann. Wollen Sie eine passive Einkommensquelle etablieren, müssen Sie dafür Zeit und bei vielen Projekten auch Geld investieren. Die Arten des passiven Einkommens unterscheiden sich grob nach folgenden Merkmalen:

  • benötigtes Startkapital
  • Arbeits- und Zeitaufwand zu Beginn und im Verlauf
  • erforderliches Fachwissen und Know-how

Wir zeigen Ihnen nun im Überblick die 7 beliebtesten Einkommensquellen für passives Einkommen.

1. Immobilien kaufen und vermieten

Durch die Vermietung von Immobilien lässt sich ein langfristiges passives Einkommen aufbauen. Haben Sie noch keine Immobilie, muss zunächst ein geeignetes Objekt gefunden werden. Bei der Wahl sollten folgende Kriterien bedacht werden: Kaufpreis und Kaufnebenkosten, Situation auf dem lokalen Wohnmarkt, Attraktivität der Lage, Risiken, baulicher Zustand und mögliche Höhe der Mieteinnahmen. Planung und Kalkulation sind hier besonders wichtig!

Erst wenn Sie all diese Punkte bedacht haben, können Sie entscheiden, ob die Immobilie mit ihren Mieteinnahmen Gewinn erwirtschaften und rentabel sein wird und Sie daraus langfristig ein passives Einkommen generieren können. Aus den Mieteinnahmen erzielen Sie monatlich einen festen Betrag. Aber Achtung! Hohe Kosten, eine aufwendige Kaufabwicklung und ein noch immer schwieriger Marktzugang zu guten Deals erschweren den Kauf von Immobilien enorm. Ausserdem fallen nach dem Kauf ständige Verwaltungsarbeiten an und die Immobilie muss bewirtschaftet werden.

Sie können viel Zeit und Mühe sparen, wenn Sie Crowdhouse mit dem Immobilien-Investment und der Verwaltung beauftragen. Den typischen Problemen des Immobilienmarkts begegnet der Crowdinvesting-Anbieter zum Beispiel mit einer niedrigen Investmentschwelle: Bereits ab 100.000 CHF können Sie Ihr Kapital in Liegenschaften mit teilweise über 30 Wohnungen anlegen und so das Klumpenrisiko minimieren. Die gesamte Dokumentation steht online zur Verfügung, die optimale Hypothekarlösung wird gesichert und die Kaufabwicklung wird durchgeführt. Als Investor müssen Sie nur das Vertragswerk unterschreiben und Ihr Kapital überweisen. Nach der Eigentumsübertragung übernimmt Crowdhouse die Bewirtschaftung der Liegenschaft (beim Alleinkauf auf Wunsch). So müssen Sie sich um nichts kümmern und erhalten monatlich Ihre Rendite ausbezahlt.

2. Affiliate-Marketing

Rendite-Immobilien als passives Einkommen sind trotz eines teilweise verhältnismässig geringen Startkapitals nicht für jedermann eine verfügbare Option. Aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, auch mit geringem Startkapital einen passiven Cashflow zu generieren.

Mit Affiliate-Marketing gewinnen Sie passives Einkommen durch Vermittlungsprovisionen, meist im Internet. Die Voraussetzung: Sie betreiben einen eigenen Social-Media-Kanal oder eine besucherstarke Website, zum Beispiel als Onlinehändler oder Influencer. Auf Ihrer Website bzw. auf Ihrem Kanal stellen Sie Verkäufern Werbemöglichkeiten zur Verfügung, indem Sie ihre Website oder bestimmte Produkte von ihnen verlinken. Die Verkäufer zahlen Provisionen auf verschiedener Basis an Sie:

  • Provisionen nach Werbezeitraum
  • Provisionen pro 1.000 Werbeeinblendungen
  • Provisionen pro Klick
  • Provisionen pro gewonnenem Kontakt
  • Provisionen pro eingegangener Bestellung

Sie vermitteln dem Verkäufer also Interessenten oder Kunden. Haben Sie bereits eine besucherstarke Website, können Sie Affiliate-Marketing bzw. Affiliate-Verlinkungen ohne grossen Zeit- oder Arbeitsaufwand als Einnahmequelle für passives Einkommen nutzen. Auch der Aufbau eines Webshops ist mit nicht allzuviel Aufwand verbunden.

3. Kreditgeber/Investor in einer Crowd werden

Sie können auch mit wenig Startkapital Kreditgeber in einer Gemeinschaft bzw. Crowd werden. Über Online-Plattformen können Sie in die unterschiedlichsten Vorhaben wie vielversprechende Start-ups und ihre Aktivitäten investieren. Sie finanzieren:

  • (Privat-) Kredite
  • Produkte
  • soziale und kreative Projekte
  • Geschäftsideen
  • Immobilien

Nachteil ist: Geht die Privatperson bzw. der Schuldner oder das Start-up pleite, verlieren Sie Ihre Investition teilweise oder komplett. Solche Möglichkeiten nennt man Crowd Funding oder umgangssprachlich Gruppen- oder Schwarmfinanzierung. Eine Gruppe von Menschen finanziert ein Vorhaben und profitiert im Umkehrschluss von ihrer Investition. Ohne dieses Modell wäre die Finanzierung vieler Projekte nicht möglich. Bei Privatkrediten erhalten Sie Ihre Rückzahlung mit hohen Zinsen. Crowd Funding kann spendenbasiert oder gegenleistungsbasiert sein.

Arten von Crowdfunding

Crowdinvesting

Crowdinvesting ist eine Art des Crowdfunding. Beim Crowdinvesting, auch „equity-based crowdfunding“ genannt, werden karitative oder künstlerische Vorhaben, aber auch zahllose andere Projekte finanziert:

  • Start-ups (Gründung eines Unternehmens mit einer innovativen Geschäftsidee)
  • Projekte im Kulturbereich
  • Projekte mit erneuerbaren Energien
  • mittelständische Unternehmen
  • Immobilien

Viele Anleger kommen dabei über eine Online-Plattform zusammen und investieren gemeinsam kleine Geldbeträge, deren Höhe sie selbst bestimmen. Durch den Kreditbetrag, den die Crowd zur Verfügung stellt, kann der Kreditnehmer nun sein Projekt umsetzen. Im Gegensatz erhält die Crowd Anteile am Unternehmen bzw. am Projekt. Die Mitglieder der Crowd sind nun Anteilsinhaber und profitieren von Gewinnen oder beim Verkauf des Start-ups. Selbst mit kleinen Beträgen können Sie sich hier beteiligen und investieren. Sie benötigen kein hohes Startkapital, um später passives Einkommen aus Ihrer Investition zu generieren. Trotzdem sollte die Investition, die Sie tätigen, nicht existenziell sein, denn ein Totalverlust ist nicht auszuschliessen.

Hier gehts zum weiterführenden Artikel «Crowdinvesting bei Immobilien»

Crowdlending

Auch Crowd Lending ist eine Art des Crowdfunding und wird auch als „lending-based crowdfunding“ bezeichnet. Hier handelt es sich um Kredite für Privatpersonen oder Unternehmen. Gemeinsam mit anderen Crowd-Mitgliedern stellen Sie einem Kreditnehmer eine benötigte Kreditsumme zur Verfügung. Sie treten dann als Investor bzw. Kreditgeber für ein gewisses Vorhaben eines Unternehmens oder einer Person auf. Bei Erfolg des Vorhabens erhalten Sie die investierte Summe zuzüglich im Voraus vereinbarter Zinsen zurück. Ausserdem wird bei Ihrer Investition die Laufzeit festgelegt. Sie wissen also genau, wann und in welcher Höhe Sie Ihre Investition plus Gewinn zurückerhalten werden. Crowd Lending wird als Alternative zu Bankkrediten gesehen und über Online-Plattformen abgewickelt. Plattformen prüfen die einzelnen Kreditanträge und bewilligen sie oder lehnen sie ab. Mit der Bewilligung wird das Projekt mit Beschreibung, Laufzeit und Zinsen auf der Plattform für die Investoren online gestellt. Anleger können nun in das Projekt investieren. Bereits ab 25 Euro können Sie mit einsteigen. Ist die Kreditsumme erreicht, wird der Kredit an den Kreditnehmer ausgezahlt. Die Rückzahlung erfolgt meist monatlich. Für den Kreditnehmer ist Crowd Lending eine super Alternative zur Bank, da die Beantragung und die Kreditvergabe unkomplizierter und schneller erfolgen.

Hier gehts zum weiterführenden Artikel «Immobilien und die Crowd»

4. Digitale Produkte erstellen & verkaufen

Digitale Produkte sind zukunftweisend, beliebt und daher hervorragend als passive Einkommensquelle geeignet. Mit dem Verkauf von digitalen Produkten können Sie eine Menge Geld sparen: vor allem die Kosten für Material und Versand. Viele Menschen bevorzugen eBooks, sei es aus finanzieller Sicht, da eBooks meist günstiger als Bücher sind, oder aus Platzgründen. Auch Hörbücher erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Sie können wie eBooks online verkauft werden, ohne Materialkosten zu verursachen. Für digitale Produkte, wenn sie qualitativ hochwertig und kreativ sind und einen gefragten Nutzen haben, werden Sie immer Abnehmer finden. Tipps, Tricks und Ratschläge für bestimmte Lebensbereiche könnten Thema Ihres eBooks oder Hörbuchs sein. Konkrete Informationen zu einem Bereich, in dem Sie sich besonders gut auskennen, aber auch Reiseberichte sind weitere Ideen. Hochwertige Inhalte zu produzieren, ist aber zeitaufwendig und wenigstens anfangs auch arbeitsintensiv. Nach der Fertigstellung Ihres Produkts können Sie Onlineplattformen wie Digistore24, Books on Demand GmbH oder den Amazon-Kindle-Store für den Verkauf nutzen. Ausserdem können Sie auf Ihr Produkt über Social-Media-Kanäle aufmerksam machen und dafür werben. Durch Marketing und Werbung erhöhen Sie Ihr passives Einkommen, dies bedeutet aber weiteren Aufwand und zumindest geringe Investitionen.

5. Stockfotos verkaufen

Lieben Sie die Fotografie und fotografieren Sie gern schöne, aussergewöhnliche oder interessante Motive? Dann können Sie sich mit Ihren Fotografien ein passives Einkommen aufbauen. Egal ob Sie Hobby- oder Berufsfotograf sind! Laden Sie Ihre Fotos auf Stockfoto-Börsen hoch, wo sie dann ohne Ihr Zutun verkauft werden. Ein wenig Fachwissen ist allerdings notwendig. Sie sollten Grundkenntnisse in der Fotografie und der Bildbearbeitung haben. Ihre Fotos müssen einen gewissen Qualitätsstandard haben, damit sie von den Plattformen angenommen werden und sich gut verkaufen. Sie benötigen als Startkapital eine Kamera, ein Smartphone ist dafür meist nicht ausreichend, sowie eine gute Bildbearbeitungssoftware. Grundkenntnisse zum Thema Fotorechte bzw. Bildrechte sollten Sie sich ebenfalls aneignen, damit Sie genau wissen, welche Fotos Sie hochladen dürfen. Gerade bei Fotos mit Menschen spielt das eine grosse Rolle. Auch Logos dürfen nicht ohne Einwilligung abgebildet werden. Je mehr Bilder Sie auf Stockfoto-Börsen anbieten, desto höher sind Ihre Verdienstmöglichkeiten.

Auf folgenden Stockfoto-Börsen können Sie Ihre Fotos verkaufen:

  • Adobe Stock
  • iStock
  • Fotosearch
  • Alamy
  • Shutterstock
  • 123RF

6. Entwickeln einer App

Das Entwickeln einer App ist kein einfacher Weg, um ein passives Einkommen zu generieren. Langfristig gesehen kann es aber eine gute Investition sein. Jeder nutzt sie tagtäglich, Apps haben unglaubliches Potenzial. Mit einer erfolgreichen App können Sie sehr viel Geld als passives Einkommen verdienen. Es muss nicht unbedingt eine App sein, die Millionen von Menschen herunterladen. Auch kleinere Apps können einiges an passivem Einkommen generieren. Für das Entwickeln einer App benötigen Sie allerdings Know-how und Fachwissen oder ersatzweise jemanden, der den technischen Teil, also das Entwickeln der App, für Sie übernimmt. Das Entwickeln von Plugins und Themes für Websites sind weitere Möglichkeiten für passives Einkommen. Zwar gibt es hier bereits unendlich viele Angebote, aber neue Lösungen sind immer gefragt. Auch hierfür brauchen Sie Programmierkenntnisse. Um Käufer zu akquirieren, ist ausserdem wirkungsvolles Marketing notwendig.

7. Verleih von Objekten und Untervermietung von Wohnraum

Durch den Verleih bzw. das Vermieten von Dingen aus Ihrem Besitz können Sie ebenfalls passives Einkommen erzeugen. Da es sich um Ihre Besitztümer handelt, können Sie entscheiden, an wen und wie lange Sie diese verleihen. Zum Beispiel könnten Sie eine Kletterausrüstung, eine Kameraausrüstung oder eine Baumaschine an andere Menschen verleihen. Auch Ihr Auto oder Ihr Wohnmobil können Sie stunden- oder tageweise verleihen. Diverse Online-Plattformen bieten sich als Vermittlerbörsen für Dinge an, die Sie aktuell selbst nicht benötigen.

Durch die Vermietung von Räumen im eigenen Haus oder einer Zweitwohnung als Ferienwohnung können Sie ebenfalls passiv Geld verdienen. Kurzfristige Vermietungen eignen sich besonders für Touristen, Geschäftsreisende oder Monteure. Für das Marketing Ihres Angebots eignen sich auch hier wieder diverse Online-Plattformen. Achtung: Das Untervermieten eines Zimmers in einer Mietwohnung oder die Weitervermietung der gesamten Mietwohnung ist genehmigungspflichtig und nur erlaubt, wenn Sie damit keinen Gewinn erzielen (Sie dürfen also nur so viel Untermiete verlangen, dass Ihre eigene Miete gedeckt wäre). Und auch Privatbesitzern kann das dauerhafte Untervermieten an Gäste verboten werden, wenn die Miteigentümer sich dadurch gestört fühlen. In manchen Kantonen sind Kurzzeitvermietungen ausserdem zeitlich beschränkt.

Erfolgsfaktoren beim passiven Einkommen

Damit Ihr passives Einkommen nach dem anfänglichen Zeit- und Arbeitsaufwand kontinuierlich wächst, sollten Sie einige Faktoren beachten:

Für passives Einkommen müssen Sie nicht zwingend eigene Produkte erzeugen und verkaufen. Cashflow wird zum Beispiel auch durch die (Unter-) Vermietung von Wohnraum oder Kreditvergaben generiert.

Weitere Erfolgsfaktoren sind:

  • Investieren Sie nur das, was nicht existenziell für Sie ist. 
  • Überprüfen Sie Ihre Idee bzw. Ihre passive Einkommensquelle immer wieder neu.
  • Stetige Selbstdisziplin ist für ein dauerhaftes passives Einkommen wichtig.

Passives Einkommen mit und ohne Startkapital

Es gibt viele Möglichkeiten, um ein passives Einkommen aufzubauen. Es ist sogar ohne Startkapital möglich: Für das Verleihen von Dingen oder die Untervermietung eines Zimmers benötigen Sie zum Beispiel kein Startkapital. Meist müssen Sie aber wenigstens anfangs Zeit oder Geld investieren, oft sogar beides, um Einnahmen zu verzeichnen.

Für die Mehrzahl der passiven Einkommensmöglichkeiten ist Startkapital also durchaus eine Voraussetzung. Die Höhe des Startkapitals hängt von Ihrem jeweiligen Vorhaben bzw. der gewählten passiven Einkommensquelle ab. Manchmal muss auch im Laufe der Zeit weiteres Kapital investiert werden.

Das benötigte Startkapital kann Geld sein, es können aber auch Dinge sein, die Sie für die Ausübung der Tätigkeit brauchen. Wollen Sie Stockfotos verkaufen, müssen Sie eine Kamera haben oder sich eine zulegen. Für die meisten passiven Einkommensquellen benötigen Sie sowohl Fachwissen als auch Zeit und Startkapital in Form von Geld und/oder Dingen. Das Startkapital kann unterschiedlich hoch sein. Für den Kauf einer Immobilie zur Vermietung ist das Startkapital sehr hoch; um Kreditgeber beim Crowdlending zu werden, genügt bereits ein Startkapital von 100 CHF.

Versteuerung des passiven Einkommens

Muss passives Einkommen versteuert werden? Die Antwort lautet ganz klar Ja! Aus Sicht des Fiskus macht es keinen Unterschied, ob Ihr Einkommen passiv oder aktiv generiert wurde. Auch passives Einkommen muss in der Steuererklärung angegeben werden. So geben Sie zum Beispiel bei der Immobilienvermietung Ihre Mieteinnahmen an, bei anderen passiven Einkommensquellen gelten als Grundlage für die Besteuerung Ihre generierten Einnahmen bzw. der Gewinn. Sobald Sie dauerhaft mit Gewinnerzielungsabsicht selbstständig Einkommen erzielen, ist für passive Einkommensarten zusätzlich die Anmeldung eines (Neben-) Gewerbes erforderlich. Die Höhe der Einnahmen spielt dabei keine Rolle.

Vor- und Nachteile des passiven Einkommens

Je nachdem, was Sie tun möchten und welche Voraussetzungen (z. B. Fachwissen, Startkapital, Ausrüstung) Sie mitbringen, birgt passives Einkommen Vor- und Nachteile. Nicht jede passive Einkommensquelle wird sich für Sie eignen. Auch werden wohl die meisten Menschen durch passives Einkommen nicht reich werden. Zusammenfassend zeigen wir Ihnen die Vor- und Nachteile des passiven Einkommens im Überblick:

Vor- und Nachteile des passiven Einkommens

Fazit: Passives Einkommen – Geld verdienen ganz ohne Arbeit?

Ein passives Einkommen kann idealerweise die Möglichkeit eröffnen, um Freiheit und finanzielle Sicherheit zu genießen. Doch ganz ohne Arbeit geht es meistens doch nicht. Ohne vorherigen Arbeitsaufwand können Sie kein passives Einkommen generieren. Viele passive Einkommensquellen setzen ausserdem Startkapital und Fachwissen voraus. Fast alle Einkommensquellen sind zusätzlich mit einem gewissen Verwaltungsaufwand verbunden.

Crowdlending und Crowdinvesting sind Optionen, die fast jedem offenstehen. Diese passiven Einkommensquellen werden immer beliebter. Schon mit kleinen Beträgen werden Sie Kreditgeber und gewinnen Ihre Investition inkl. Rendite oder Zinsen zurück. Als Crowdinvestor erhalten Sie mit Ihrer Investition Firmenanteile. Crowdhouse unterstützt Sie beim Kauf der richtigen Rendite-Immobilie, sei es im Miteigentum oder zum Alleinkauf.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Mit viel Disziplin, der richtigen Idee oder dem gewissen Talent kann man auch ohne viel Startkapital ein dauerhaftes passives Einkommen generieren. Nach einer arbeitsintensiven Anfangszeit lässt sich auch ein Vollzeitjob mit einem passiven Einkommen gut ergänzen.

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