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Der Herbst ist da – diese 3 Fragen beschäftigen Investoren bis zum Jahresende 2020

1. September 2020

Am 1. September beginnt der meteorologische Herbst. Das ist auch im Ausnahmejahr 2020 nicht anders. Mit Hinblick auf das auslaufende Jahr stehen wichtige welt- und finanzpolitische Themen im Zentrum. Wir werfen den Blick auf 3 zentrale Fragen, welche Investoren in den kommenden Monaten beschäftigen dürften. 

  1. Wann kommt die zweite Corona-Welle? Und wie geht die Politik damit um?
Mutter und Kind mit Schutzmaske

Mutter und Kind mit Schutzmaske

Aktuell steigen die Fallzahlen. Weltweit, aber auch in der Schweiz. Ist das bereits die zweite Welle? Oder steht uns im Herbst und Winter noch Schlimmeres bevor? Die Meinungen – wie bei so vielen Themen bezüglich Corona – gehen auch bei den Experten weit auseinander. Doch was passiert, wenn die Fallzahlen tatsächlich wieder explodieren? Ein erneuter Lockdown halten die meisten für nicht durchsetzbar. Die Auswirkungen für die Wirtschaft werden spürbar sein – und das wohl unabhängig davon, wie die Politik damit umgeht. 

  1. Trump oder Biden – wer macht das Rennen?
Cartoon Donald Trump & Joe Biden

Cartoon Donald Trump & Joe Biden

Noch vor einem Jahr galt die Wiederwahl von Donald Trump als US-amerikanischer Präsident als gesichert. Dann hat Corona und nicht zuletzt die Bewegung «Black Lives Matter» das Rennen neu lanciert – und auf einmal werden dem demokratischen Kandidaten Joe Biden bei der Wahl am 3. November realistische Chancen eingeräumt. Mit Hinblick auf die Finanzmärkte stimmt diese Aussicht so manchen Experten pessimistisch. Nicht wenige von ihnen sind der Auffassung, dass für die weltweiten Finanzmärkte eine Wiederwahl Trumps das Beste wäre. Ob solche Überlegungen bei den Wählern im zutiefst gespaltenen Land höchste Priorität haben, bleibt fraglich. Sicher ist: Die USA stehen vor einer Schicksalswahl unter ganz besonderen Vorzeichen. 

  1. Geldpolitische Lage und Leerstände in der Schweiz – was ist zu erwarten?
Schweizerische Bundesbank

Schweizerische Bundesbank

Mit weitaus weniger Spannung werden im September neue Zahlen und Entscheide aus der Schweiz erwartet. Mitte September verkündet das BAG die Leerwohnungsziffer 2020. Am seit Jahren anhaltenden Trend zu höheren Leerständen dürfte sich kaum etwas geändert haben. Dafür sprechen die nach wie vor Hohe Bautätigkeit und die durch Corona stark gebremste Einwanderung. Grund zur Panik besteht allerdings kaum: Die Performance von direkt gehaltenen Immobilien bleibt alternativlos – Leerstand hin oder her. Gleichzeitig sind die Leerwohnungsziffern im internationalen Vergleich weiterhin moderat. Das einzige, was den Markt in Bewegung bringen könnte, wären rasante Zinsanstiege. Dass die SNB bei ihrer nächsten geldpolitischen Lagebeurteilung am 24. September eine solche Erhöhung verkündet, ist beinahe ausgeschlossen. Die tiefen Zinsen scheinen auf lange Sicht zementiert. Falls diesbezüglich eine Frage noch im Stande ist, Spannung zu erzeugen, dann eher die folgende: Geht es eventuell sogar noch weiter runter? Ausgeschlossen scheint das nicht. 


In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen erfolgreichen und gesunden Abschluss des Jahres 2020, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. 

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